Bezugspflege

Pflege bedeutet Vertrauen

Trotz des verbreiteten Mangels an Pflegekräften sind wir sehr bemüht die Pflege nach dem Prinzip der Bezugspflege zu organisieren. Alle Touren sind in Stammtouren aufgegliedert und somit festen Bezugspersonen zugeordnet. Urlaubs- und krankheitsbedingte Fluktuationen bilden die Ausnahme. Erfahrungen im Bereich der Pflege haben gezeigt, dass diese Zuordnung von Stammpflegekräften vorteilhaft ist, da dies eine Kontinuität in den Pflegemaßnahmen bewirkt. Die Zustandsänderung beim Klienten kann frühzeitig erkannt werden, auch wird die Pflegekraft zur Bezugsperson. Um diese Vorgehensweise noch verbindlicher und nachvollziehbarer zu gestalten, werden regelmäßig Bezugspflegepläne erstellt, aus denen die Zuordnung von Pflegekräften, Pflegefachkräften zu Klienten sowie die einzelnen Verpflichtungen der Bezugspflege hervorgehen.

Die ggf. eingeteilte Pflegefachkraft ist im Rahmen der ausgeübten Bezugspflege verantwortlich für den Informationsfluss den Klienten betreffend, kümmert sich also z.B. um die Weitergabe von Verordnungen, Terminabsprachen mit Ärzten und allen anderen an der Versorgung beteiligten, den Kontakt mit Angehörigen, Mithilfe an der Gestaltung des Pflegeprozesses in Form von Fallbesprechungen, Hilfe bei der Informationssammlung, zur Erstellung und Aktualisierung der Pflegedokumentation.

Die Pflegehilfskraft unterstützt alle diese Prozesse und arbeitet der Pflegefachkraft zu. Dies ermöglicht eine vertrauensvolle Beziehung zwischen dem Pflegedienst und den Pflegebedürftigen.